Trio Delius – Majkowski – Narvesen

Grenzüberschreitungen XV – 2023

Ein gemeinsames Projekt von Jazzclub „FUCHS“ e.V. und B.I.G. e.V. Chemnitz

Mittwoch, 29. März 2023, 19:30 Uhr

Tobias Delius – Saxophon und Klarinette
Mike Majkowski – Kontrabass
Dag Magnus Narvesen – Schlagzeug

Neue Sächsische Galerie, Das TIETZ, Moritzstraße, 09111 Chemnitz

Spielfreude, Spontaneität und neugierige Konversation bilden die Basis der frei improvisierten Jazzmusik dieses Trios. Die fast telepathische Verbindung zwischen diesen Musikern drückt sich oft in Musikstücken aus, die vorkomponiert klingen, gelegentlich mit farbigen Klangflächen verwoben.

Dag Magnus Narvensen, geboren 1983 in Starvanger, Norwegen, studierte Jazz in Stavanger und Trondheim. Er ist früh in die improvisierte und zeitgenössische Musik eingetaucht. Sein Schlagzeugspiel kann als energisch und kreativ bezeichnet werden.
Er hat mit vielen profilierten Musikern zusammengearbeitet, wie z.B. Marilyn Crispell, Alex von Schlippenbach, Evan Parker, mit Conny und Matthias Bauer im Trio;
O-Ton Aki Takase: „Dag Magnus ist mein Lieblingsdrummer“.
Tobias Delius begann als Jugendlicher mit dem Spiel des Tenorsaxophons. Er studierte kurz am Sweelinck Conservatorium in Amsterdam Musik und fand Kontakt zur B.I.M.-Huis-Improvisationsszene. Delius leitet ein eigenes Quartett mit Tristan Honsinger, Joe Williamson und Han Bennink, das drei CDs aufgenommen hat. 2003 stellte er außerdem ein Sextett mit der Geigerin Maartje ten Hoorn, dem Trompeter Bart Maris, dem Keyboarder Pat Thomas, Joe Williamson und Paul Lovens zusammen. Er war Mitglied von Available Jelly, im ICP-Orchestra, im Quintett von Georg Gräwe. Ferner spielte er mit Steve Lacy, Bill Frisell, Louis Moholo, Cor Fuhler, Ray Anderson und im Moers-Festival-Projekt von Frank Gratkowski. Außerdem konzertierte er auf den Donaueschinger Musiktagen 2013 u. a. mit Joe Williamson und Christian Lillinger.
Der australische Bassist Mike Majkowski komponiert, improvisiert, erforscht sound und time. Sein Werk fokusiert sich insbesondere auf repetitive Strukturen und ihre Veränderungen, das Gleichgewicht zwischen Ruhe und Pulse.
Seit Beginn der 2000er Jahre hat er mit der Beschäftigung mit Neuer Musik, mit Improvisation und experimenteller Musik einen hochinnovativen und unverwechselbaren Stil, mit dem er die technischen Möglichkeiten des Kontrabasses erweitert und verfeinert, erarbeitet. Damit empfiehlt er sich u.a. als Partner für Han Bennink, Peter Brötzmann, Tony Buck, Axel Dörner, Silke Eberhard, Alexander von Schlippenbach, Natsuki Tamura, Mikolaj Trzaska, Michael Zerang, Xavier Charles, Satoko Fuji, Mats Gustafsson sowie als Interpret Neuer Musik.

Eintritt 15,00 €, ermäßigt 8,00 €

Gefördert durch den Kulturraum Stadt Chemnitz.
Mit freundlicher Unterstützung durch den Kfz-Meisterbetrieb Bondzio.

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