40 JAHRE JAZZCLUB "FUCHS" E.V. CHEMNITZ

Ein gemeinsames Projekt von Jazzclub „FUCHS“ e.V. und BIG e.V. Chemnitz.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Chemnitz und dem
Kfz-Meisterbetrieb M. Bondzio.

Grenzüberschreitungen XII - 2020

Joe Sachse Quintett

Dieses Konzert wird aufgrund der aktuellen Krisen-Situation verschoben. Sobald der neue Termin feststeht, veröffentlichen wir ihn an dieser Stelle!

Mitglieder des Quintetts entstammen der gleichen Tradition wie die meisten ihrer Chemnitzer Hörer, der konservativen Musikausbildung mit Bezügen zur europäischen Klassik und reicher Erfahrung in Improvisation und Bezug zu Musikern anderer Kontinente. Insofern werden wir Musik, die an Bekanntes anknüpft und Heimat bietet, aber von den Erfahrungen in der Fremde und des Fremden erzählt, hören.

Helmut Joe Sachse – g, Helmut Forsthoff – ts, Heiner Reinhardt – bcl, Manfred Hering – as, Wolfram Dix – dr

Charlotte Hug / Lucas Niggli

Aufgrund der aktuellen Krisen-Situation wissen wir im Moment noch nicht, ob dieses Konzert stattfinden kann! Sollte es ausfallen müssen, wird das Konzert in jedem Fall nachgeholt.

Mittwoch, 29. April 2020, 19:30 Uhr 
Neue Sächsische Galerie, Das TIETZ, Moritzstraße,09111 Chemnitz   
Eintritt 15,00 €, ermäßigt 8,00 €

Die beiden Kosmopoliten zeigen keine Scheu, jede erdenkliche Klangwelt mittels ihrer Instrumente zu kreieren. Die Bratschen- und Stimmvirtuosin Charlotte Hug ( viola/voice) vermischt ihre Stimme mit Bratschenklängen auf eine einzigartige Art und Weise, so dass eine hybridhafte «Stimme» mit einem enormen Expressionsspektrum entsteht. Ebenso ist Lucas Niggli ( dr/perc) ein Meister der Klangfarben auf dem Schlagzeug und ist so einer der versatilsten und gleichzeitig eigenständigsten Drummer Europas. Ihre Imagination und ihre Kommunikationsfähigkeiten sind der Schlüssel zu einer freien, und sehr präzisen  Improvisations-Musik, die keine dogmatischen Grenzen kennt. Es entsteht eine virtuose, direkte und doch opulent klingende Duo-Musik mit den beiden archaischsten Instrumenten der Musik: die Stimme und die Trommel. Eine vielseitige, höchst agile Performance, die direkt auf und unter die Haut geht.

Der Mann im Fahrstuhl

Donnerstag, 11. Juni 2020, 20:00 Uhr 
Schauspielhaus/Hinterbühne Chemnitz   
Eintritt 15,00 €

Zum 25. Todestag von Heiner Müller

Der Mann im Fahrstuhl ist ein Monolog aus Heiner Müllers Stück: Der Auftrag. Erinnerung an eine Revolution (1979). Der surrealer Albtraum von Macht und Ohnmacht, geht auf einen Bittstellbesuch Müllers bei Erich Honecker zurück. Diese Zusammentreffen aus Hierarchien im Arbeitsleben und der Vervierfachung des Problems durch das Übertragen des Textes auf vier Darsteller ist ein Spiegel unserer Epoche des sich Verselbstständigens von Prozessen, denen man sich unweigerlich ausgeliefert fühlt. Die Zeit gerät aus den Fugen, das Tempo des Fahrstuhls verselbständigt sich. Die neue Art, mit Text und Musik umzugehen ist für dieses spartenübergreifende Projekt bahnbrechend.

Es spielen die "Monster of Intonation" u. Schauspieler der Theater Chemnitz, Regie: Silke Fischer, Musikalische Leitung: Steffan Claußner, Licht: Mathias Klemm